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Beim Storchennest

Kreativkurse mit Mag. Otakar Sliva und Gastdozenten

Paperclay, Raku gebrannt

Raku und Paperclay

Experimentierfreude und Mut zum Neuen ließen Otakar Sliva sowohl in der Formgebung als auch in Materialien und Brenntechnik Wege einschlagen, die auch Experten immer wieder überraschen: Metallteile im Ton? „Grüne“ Ware im Rakuofen? Paperclay im Rakubrand?

Raku ist eine Brenntechnik, die ursprünglich aus Japan stammt. Absicht und Zufälligkeit sollen in gleichem Maß das Aussehen mitgestalten. Die Keramik wird dazu einer extremen Materialspannung ausgesetzt, denn sie wird glühend aus dem Ofen gehoben und in einer Räuchertonne abgekühlt. Die Einwirkung von Kohlenstoff bestimmt das Ergebnis.

Paperclay kann man heute als den Werkstoff der Postmodernen Keramik bezeichnen. Anders als mit üblichen Tonen können Sie Ihre Werkstücke mit anderen feuerfesten Materialien kombinieren und alles gemeinsam brennen. Kombinationen von Keramik mit Alteisen, Glas, gebrannten Keramikscherben, Steinen usw. sind möglich.

Otakars kraftvolle, ausdrucksstarke Skulpturen sind mit seiner eigenen Massemischung aus stark schamottiertem Steinzeugton und Papierzellulose modelliert, in die er starre Formen wie zB. Eisenteile oder harte Tonstücke einarbeiten kann. Vorbereitete Hohlkörper, die mit einem strukturierten Klopfholz verändert und überarbeitet werden, werden bildhauerisch durch Wegnehmen und Dazugeben von Material bearbeitet und erhalten so auch die dramatisch strukturierte Oberfläche.
Es ist ihm wichtig, daß der Ton - formbar und zerbrechlich - seine materialbezogene Identität nicht verliert. Durch stark metalloxidhältige, selbstkreierte Mattglasuren beim Raku oder den Ascheanflug im Holzbrandofen erhalten die Arbeiten ihre dezente Färbung und geheimnisvolle Ausstrahlung.

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